Eine feste Zahl an Cannabis Sorten gibt es nicht. Schätzungen reichen von mehreren hundert bis über tausend benannten Genetiken, und jedes Jahr kommen neue dazu. Ordnung bringen die Sortenfamilien: Haze, Kush, Skunk, Diesel, Cheese und die neueren Dessert-Sorten wie Gelato und Cookies. Sie alle gehen auf wenige ursprüngliche Landrassen zurück. Dieser Ratgeber zeigt dir die großen Familien, erklärt woher die Namen kommen und warum das Terpenprofil mehr über eine Sorte aussagt als die Einteilung in Sativa und Indica. Stand: September 2026.
Redaktion CBD040, CBD-Shop und Cannabis-Samen-Shop aus Hamburg, seit 2019 am Markt, über 30.000 Kunden.
- Anzahl: keine feste Zahl, Schätzungen reichen von mehreren hundert bis über tausend.
- Ursprung: alle modernen Sorten gehen auf wenige Landrassen zurück.
- 6 große Familien: Haze, Kush, Skunk, Diesel, Cheese, Dessert-Sorten.
- Namen sind nicht geschützt: dieselbe Bezeichnung kann bei 2 Anbietern verschieden sein.
- Terpene sagen mehr über den Charakter aus als Sativa oder Indica.
- Bei CBD Blüten zählt zusätzlich der ausgewiesene CBD-Gehalt.
- Rechtlich: CBD Blüten unter 0,2 Prozent THC sind rezeptfrei erhältlich, ab 18 Jahren.
Wie viele Cannabis Sorten gibt es?
Eine belastbare Zahl gibt es nicht. Je nach Quelle werden mehrere hundert bis über tausend benannte Genetiken gezählt. Der Grund dafür ist einfach: Sortennamen sind nicht geschützt und nicht zentral registriert.
Warum sich das nicht zählen lässt
Jeder Züchter kann eine Kreuzung benennen und auf den Markt bringen. Zwei Betriebe können dieselbe Bezeichnung für unterschiedliche Genetiken verwenden, und eine Genetik kann unter mehreren Namen laufen. Anders als bei Weinreben oder Apfelsorten gibt es kein verbindliches Register, das darüber wacht.
Wie neue Sorten entstehen
Durch Kreuzung. Zwei Elternpflanzen mit gewünschten Eigenschaften werden verpaart, aus den Nachkommen wird selektiert, und der Vorgang wiederholt sich über mehrere Generationen. Bis eine Genetik stabil ist, also gleichmäßige Nachkommen liefert, vergehen Jahre.
Warum die Familien nützlicher sind als die Einzelnamen
Weil die Familien beschreiben, woher die Eigenschaften kommen. Wer weiß, dass eine Sorte zur Kush-Familie gehört, kann ein erdig-würziges Profil und kompakten Wuchs erwarten, auch ohne den konkreten Namen zu kennen. Genau darum geht es in diesem Ratgeber.
Landrassen als Ursprung
Landrassen sind Populationen, die über lange Zeit in einer bestimmten Region gewachsen sind und sich an das dortige Klima angepasst haben. Sie sind der genetische Ausgangspunkt für alles, was heute im Handel ist.
| Landrasse | Herkunftsregion | Typische Merkmale |
|---|---|---|
| Hindu Kush | Gebirgsregion zwischen Afghanistan und Pakistan | kompakt, breite Blätter, harzreich |
| Thai | Südostasien | hochwachsend, schmale Blätter, lange Blütezeit |
| Durban | Südafrika | schnell reifend, süßlich-anisartig |
| Acapulco und mexikanische Linien | Mittelamerika | hochwachsend, würzig |
| Kolumbianische Linien | Südamerika | lange Blüte, kräftiges Aroma |
| Afghanica | Zentralasien | sehr kompakt, Grundlage vieler Hasch-Sorten |
Warum sich die Merkmale so stark unterscheiden
Das Klima hat selektiert. In Gebirgsregionen mit kurzem Sommer setzten sich kompakte, schnell reifende Pflanzen durch. In Äquatornähe mit langer Vegetationsperiode konnten hohe Pflanzen mit langer Blütezeit bestehen. Diese Anpassungen stecken bis heute in den Nachkommen.
Wo Landrassen heute noch eine Rolle spielen
Kaum im Handel, dafür in der Zucht. Wenn eine moderne Linie zu anfällig oder zu einheitlich wird, greifen Züchter auf Landrassen zurück, um Robustheit und genetische Vielfalt zurückzuholen. Im Verkauf findest du fast ausschließlich Kreuzungen.
Die Haze-Familie
Haze-Sorten gehen auf Kreuzungen südamerikanischer, südostasiatischer und südindischer Linien zurück, die in den 1970er Jahren in Kalifornien entstanden. Typisch sind hoher Wuchs, lange Blütezeit und ein zitrisch-würziges bis weihrauchartiges Aroma.
Woran du sie erkennst
Am Geruch. Haze-Profile sind frisch, oft zitronig oder pfeffrig, manchmal mit einer harzigen, fast weihrauchartigen Note. Die Blüten sind eher luftig als steinhart, und die Pflanzen strecken sich in der Blüte deutlich.
Bekannte Vertreter
Amnesia Haze, Super Silver Haze, Lemon Haze, Purple Haze und Super Lemon Haze. Alle teilen die Grundzüge, unterscheiden sich aber in der Betonung: mal zitrischer, mal würziger, mal fruchtiger.
Was das für den Anbau bedeutet
Haze-Sorten brauchen Platz nach oben und eine längere Blütezeit als der Durchschnitt. In einer Box mit 140 oder 160 Zentimetern wird es eng, dort lohnt sich Training oder eine kompaktere Alternative. Welche Höhe wofür reicht, steht im Ratgeber zu den Growbox Größen.
Als CBD Blüten findest du Haze-Profile in der Auswahl unter CBD Blüten und in der eigenen Kategorie Haze Sorten.
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CBD Blüten ansehenDie Kush-Familie
Kush-Sorten gehen auf die Landrassen der Hindukusch-Region zurück. Typisch sind kompakter Wuchs, breite Blätter, dichte und harzreiche Blüten sowie ein erdig-würziges Aroma mit süßlichen oder holzigen Noten.
Woran du sie erkennst
An der Struktur und am Geruch. Kush-Blüten sind fester und dichter als Haze-Blüten, oft fast kugelig. Das Aroma geht Richtung Erde, Holz und Gewürz, manchmal mit einer süßen oder leicht kiefernartigen Note.
Bekannte Vertreter
OG Kush, Bubba Kush, Master Kush, Purple Kush und Hindu Kush. Der Zusatz OG steht dabei nicht für den Ursprung, sondern ist ein Szenebegriff aus Kalifornien, über dessen genaue Herkunft es mehrere Erzählungen gibt.
Was das für den Anbau bedeutet
Kush-Sorten bleiben kompakter und sind damit auch für niedrigere Boxen geeignet. Weil die Blüten dicht sind, steigt in der Spätblüte das Risiko für Feuchtigkeitsprobleme im Inneren. Die Luftfeuchtigkeit sollte dort entsprechend niedrig liegen, Details stehen im Ratgeber zu Abluft, Filter und Klima.
Die Verbindung zu Haschisch
Die harzreichen Landrassen dieser Region sind seit Jahrhunderten die Grundlage für traditionelles Haschisch. Wer sich für die Herstellung interessiert, findet die Zusammenhänge im Ratgeber zu Haschisch. Legales CBD Hasch steht unter CBD Hasch kaufen.
Skunk und Cheese
Skunk entstand in den 1970er Jahren in Kalifornien aus der Kreuzung kolumbianischer, mexikanischer und afghanischer Linien. Sie war eine der ersten stabilen Hybriden überhaupt und steckt heute in unzähligen Sorten. Cheese ist eine Abzweigung mit charakteristisch käsig-scharfem Aroma.
Warum Skunk so wichtig ist
Sie war die erste Genetik, die zuverlässig gleichmäßige Nachkommen lieferte. Vorher schwankten Kreuzungen stark, eine Aussaat konnte sehr unterschiedliche Pflanzen ergeben. Skunk löste dieses Problem und wurde dadurch zum Baustein für fast alles, was danach kam.
Woran du sie erkennst
Am durchdringenden Geruch. Skunk-Profile sind scharf und süßlich zugleich, mit einer Note, die dem Namen alle Ehre macht. Die Pflanzen wachsen mittelhoch, blühen zuverlässig und gelten als robust.
Die Cheese-Abzweigung
Cheese entstand in Großbritannien aus einer Skunk-Selektion mit auffällig käsigem Aroma. Der Geruch ist scharf, säuerlich und unverwechselbar. Wer ihn einmal kennt, erkennt ihn sofort wieder.
Was das für den Anbau bedeutet
Skunk-Genetiken sind für ihren Geruch bekannt, und das ist kein Vorteil, wenn die Box im Wohnzimmer steht. Ein funktionierender Aktivkohlefilter ist hier nicht optional. Wie du ihn passend zur Abluft dimensionierst, steht im Ratgeber zu Abluft, Filter und Klima.
Die Diesel-Familie
Diesel-Sorten stammen aus der US-Ostküste und tragen ihren Namen wegen des scharfen, treibstoffartigen Aromas. Sour Diesel ist der bekannteste Vertreter, die genaue Abstammung ist bis heute umstritten.
Woran du sie erkennst
Am Geruch, der klar aus der Reihe fällt. Diesel-Profile riechen scharf, chemisch, fast nach Treibstoff, oft mit einer sauren Zitrusnote darunter. Das ist Geschmackssache, viele lieben genau das.
Bekannte Vertreter
Sour Diesel, New York Diesel und zahlreiche Kreuzungen wie Chemdawg-Linien. Die Herkunftsgeschichten dazu sind widersprüchlich und werden in der Szene bis heute diskutiert. Als gesichert gilt nur, dass die Linie in den 1990er Jahren an der US-Ostküste auftauchte.
Was das für den Anbau bedeutet
Diesel-Genetiken neigen zu hohem Wuchs und brauchen meist eine längere Blütezeit. Wie bei Haze-Sorten lohnt sich Training, wenn die Höhe begrenzt ist. Beide Techniken erklärt der Ratgeber zum Cannabis beschneiden.
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Cannabis Samen ansehenCookies, Gelato und die Dessert-Sorten
Seit den 2010er Jahren dominiert eine neue Gruppe: Sorten mit süßen, gebäck- oder eisartigen Aromen. Girl Scout Cookies gilt als Ausgangspunkt, Gelato, Sherbet und Wedding Cake gehören zur selben Linie.
Woran du sie erkennst
Am süßen, oft cremigen Aroma mit Noten von Vanille, Beeren oder Teig. Die Blüten sind meist dicht, harzreich und häufig mit auffälligen Farbtönen. Optisch gehören sie zu den ansehnlichsten Sorten überhaupt.
Warum sie sich durchgesetzt haben
Weil das Aromaprofil breit gefällt. Die klassischen Familien polarisieren: Diesel riecht nach Treibstoff, Cheese nach Käse, Skunk nach Skunk. Die Dessert-Sorten sind zugänglicher und treffen den Geschmack von deutlich mehr Leuten.
Bekannte Vertreter
Girl Scout Cookies, Gelato, Sherbet, Wedding Cake, Runtz und Zkittlez. Viele davon stammen von denselben Elternlinien ab, weshalb sie sich ähneln.
Was das für den Anbau bedeutet
Die dichten Blüten dieser Gruppe sind in der Spätblüte anfällig für Feuchtigkeit im Inneren. Die Luftfeuchtigkeit sollte dort auf 40 bis 45 Prozent sinken, und Luftbewegung im Blätterdach ist wichtig.
Purple-Sorten
Purple-Sorten färben sich violett bis tiefrot. Verantwortlich dafür sind Anthocyane, also dieselben Pflanzenfarbstoffe, die auch Rotkohl und Blaubeeren ihre Farbe geben. Die Färbung sagt nichts über die Qualität aus.

Wie die Farbe entsteht
Die Anlage dafür steckt in der Genetik, sichtbar wird sie aber erst unter bestimmten Bedingungen. Kühlere Nachttemperaturen in der Spätblüte verstärken die Färbung deutlich. Dieselbe Sorte kann bei 2 Personen unterschiedlich aussehen, je nach Klima.
Der verbreitetste Irrtum
Violette Blüten gelten oft als besonders hochwertig. Das stimmt nicht. Die Farbe ist ein optisches Merkmal ohne Aussage über Gehalt, Aroma oder Qualität. Eine grüne Blüte kann besser sein als eine violette, und umgekehrt.
Bekannte Vertreter
Purple Haze, Purple Kush, Granddaddy Purple und Purple Punch. Die Familienzugehörigkeit steckt jeweils im zweiten Teil des Namens, die Farbe ist die Ergänzung.
Praxishinweis: Wer gezielt auf Färbung hinarbeitet, senkt in den letzten 2 Wochen die Nachttemperatur um einige Grad. Das verstärkt die Anthocyanbildung, kostet aber unter Umständen etwas Ertrag, weil die Pflanze bei Kälte langsamer arbeitet.
Warum Terpene mehr aussagen als Sativa und Indica
Terpene sind die Aromastoffe der Pflanze. Sie entscheiden darüber, ob eine Sorte zitrisch, erdig, pfeffrig oder süß riecht. Für den Charakter einer Sorte sind sie aussagekräftiger als die Einteilung in Sativa und Indica.
| Terpen | Aroma | Kommt auch vor in | Typisch für |
|---|---|---|---|
| Myrcen | erdig, moschusartig, leicht fruchtig | Hopfen, Mango, Thymian | Kush-Sorten |
| Limonen | zitrisch, frisch | Zitrusschalen, Wacholder | Haze- und Lemon-Sorten |
| Caryophyllen | pfeffrig, würzig, holzig | schwarzer Pfeffer, Nelke | Cookies und Diesel |
| Pinen | kiefernartig, harzig | Kiefernnadeln, Rosmarin | viele Kush-Linien |
| Linalool | blumig, lavendelartig | Lavendel, Koriander | Purple-Sorten |
| Terpinolen | frisch, krautig, leicht süß | Muskatnuss, Apfel | bestimmte Haze-Linien |
| Humulen | hopfig, erdig | Hopfen, Salbei | klassische Skunk-Linien |
Warum die Sativa-Indica-Einteilung an Bedeutung verliert
Weil kaum noch reine Linien existieren. Nahezu alles im Handel ist eine Kreuzung, oft über viele Generationen. Die Angabe, eine Sorte sei zu 60 Prozent Sativa, beschreibt eher das Wuchsverhalten als einen verlässlichen Charakter. Das Terpenprofil sagt deutlich mehr darüber, wie eine Sorte riecht und schmeckt.
Wofür die Einteilung trotzdem nützlich bleibt
Für den Anbau. Sativa-dominante Genetiken wachsen höher und blühen länger, indica-dominante bleiben kompakter und sind schneller durch. Wer eine Box mit begrenzter Höhe hat, findet darin eine brauchbare erste Orientierung. Ausführlich behandelt das der Ratgeber zu Sativa, Indica und Hybrid.
Was du daraus praktisch mitnimmst
Wenn eine Produktseite das Terpenprofil nennt, ist das die verlässlichere Information. Steht dort nur eine Prozentangabe zu Sativa und Indica, sagt das wenig über Geruch und Geschmack aus. Beim Verdampfen kommt hinzu, dass sich Terpene bei unterschiedlichen Temperaturen lösen, die Tabelle dazu steht im Ratgeber zur Vaporizer-Temperatur.
Warum Sortennamen unzuverlässig sind
Sortennamen sind nicht geschützt und nicht zentral registriert. Dieselbe Bezeichnung kann bei 2 Anbietern eine völlig andere Genetik meinen, und dieselbe Genetik kann unter mehreren Namen laufen.
Wie das entsteht
- Kein Register: jeder kann eine Kreuzung benennen, wie er möchte.
- Beliebte Namen werden übernommen: weil sie sich besser verkaufen als unbekannte.
- Selektionen driften auseinander: 2 Betriebe selektieren aus derselben Linie über Jahre in verschiedene Richtungen.
- Marketing: ein neuer Name lässt sich als Neuheit verkaufen, auch wenn die Genetik bekannt ist.
Woran du dich stattdessen orientieren kannst
- Terpenprofil: sagt konkret etwas über Aroma und Geschmack.
- Ausgewiesener Gehalt: bei CBD Blüten der wichtigste Wert überhaupt.
- Angaben zu Wuchs und Blütezeit: bei Samen entscheidend für die Planung.
- Laboranalyse: die einzige Angabe, die überprüfbar ist.
- Anbieter mit klaren Angaben: wer nur einen Namen nennt und sonst nichts, gibt dir keine Grundlage.
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Welche Sorte zu welchem Vorhaben passt
Die Auswahl richtet sich danach, was du damit vorhast. Beim Kauf fertiger Blüten zählt das Aromaprofil, beim Eigenanbau kommen Wuchshöhe und Blütezeit dazu.
| Wenn du | Dann passt | Warum |
|---|---|---|
| frische, zitrische Aromen magst | Haze-Familie | Limonen und Terpinolen prägen das Profil |
| erdig und würzig bevorzugst | Kush-Familie | Myrcen und Pinen als Grundton |
| etwas Ausgeprägtes suchst | Diesel oder Cheese | scharfe, unverwechselbare Profile |
| es süß und zugänglich magst | Cookies und Gelato | cremige Noten, gefallen breit |
| wenig Höhe hast | Kush-dominante Genetik | kompakter Wuchs |
| schnell ernten willst | autoflowering Genetik | 10 bis 12 Wochen bis zur Ernte |
| optisch etwas Besonderes willst | Purple-Variante | violette Färbung bei kühlen Nächten |
Der Fehler, den viele machen
Nach dem Namen kaufen statt nach den Angaben. Ein bekannter Sortenname sagt wenig, wenn Gehalt, Terpenprofil und Herkunft fehlen. Umgekehrt kann eine unbekannte Bezeichnung mit vollständigen Angaben die bessere Wahl sein.
Wie du selbst vergleichst
Kauf beim ersten Mal kleine Mengen von 2 oder 3 Sorten aus verschiedenen Familien, statt gleich größer bei einer einzusteigen. Der Unterschied zwischen einem Haze- und einem Kush-Profil ist deutlich, und nach 2 Durchgängen weißt du, wohin dein Geschmack geht.
Sorten bei CBD Blüten und bei Samen
Die Sortenfamilien gelten für beides. Bei CBD Blüten kommt der ausgewiesene CBD-Gehalt als zusätzliches Kriterium dazu, bei Samen sind Wuchshöhe und Blütezeit entscheidend.
Bei CBD Blüten
Dieselben Familien, nur mit anderem Wirkstoffschwerpunkt. Eine Amnesia Haze als CBD Blüte hat dasselbe zitrisch-würzige Profil wie ihre THC-Verwandte, dominierend ist aber CBD. Der Gehalt reicht bei uns von milden Sorten bis zu den Extra-Strong-Varianten mit bis zu 60 Prozent.
| Gehalt | Charakter | Kategorie bei CBD040 |
|---|---|---|
| bis etwa 10 Prozent CBD | mild, zurückhaltend | reguläre Auswahl |
| etwa 10 bis 20 Prozent | ausgewogen | reguläre Auswahl |
| etwa 20 bis 40 Prozent | kräftig | stärkste CBD Blüten |
| bis zu 60 Prozent | Extra Strong | Cannabis ohne Rezept |
| bis zu 70 Prozent | als Hasch gepresst | CBD Hasch |
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Bei Cannabis Samen
Hier zählt neben der Familie vor allem die Bauform. Autoflowering Genetiken bleiben mit 60 bis 100 Zentimetern kompakt und sind in 10 bis 12 Wochen durch, feminisierte werden größer und brauchen länger, liefern dafür mehr Ertrag pro Pflanze. Alle Unterschiede stehen im Ratgeber zu Autoflowering Samen.
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Verschiedene Profile ausprobieren
Von zitrischen Haze-Sorten über erdige Kush-Profile bis zu süßen Dessert-Varianten. Bei CBD040 laborgeprüft, mit ausgewiesenem CBD-Gehalt auf jeder Produktseite, unter 0,2 Prozent THC. Versand in 24 Stunden aus Hamburg, Zahlung auf Rechnung und mit Klarna.
Stärkste CBD Blüten ansehenRechtlicher Rahmen
CBD Blüten aus zertifiziertem EU-Nutzhanf mit sehr geringem THC-Gehalt sind frei verkäuflich und rezeptfrei erhältlich, unabhängig von der Sorte. Bei THC-haltigem Cannabis gilt das Konsumcannabisgesetz.
Seit dem 1. April 2024 dürfen Erwachsene ab 18 Jahren bis zu 3 Pflanzen für den Eigenbedarf anbauen und Cannabis Samen zu diesem Zweck erwerben. Erlaubt sind außerdem 25 Gramm unterwegs und 50 Gramm zuhause. Ein freier Verkauf von THC-Cannabis bleibt verboten, legale Wege sind der Eigenanbau und die Anbauvereinigung.
Verlangt wird zudem, dass Pflanzen und Vorrat vor dem Zugriff durch Kinder und Jugendliche geschützt sind. Alle Regeln stehen im Ratgeber zum Cannabis-Gesetz.
Diese Einordnung gibt den Stand vom September 2026 wieder und ist eine allgemeine Information. Sie ersetzt keine Rechtsberatung im Einzelfall. Abgabe und Konsum ausschließlich ab 18 Jahren.
Fazit
Eine feste Zahl an Cannabis Sorten gibt es nicht, weil Namen weder geschützt noch registriert sind. Ordnung bringen die Familien: Haze, Kush, Skunk, Cheese, Diesel und die neueren Dessert-Sorten.
Alle gehen auf wenige ursprüngliche Landrassen zurück, die sich über Jahrhunderte an ihr jeweiliges Klima angepasst haben. Wer die Familie kennt, kann Wuchs und Aroma grob einschätzen, auch ohne den konkreten Namen zu kennen.
Für den Charakter einer Sorte ist das Terpenprofil aussagekräftiger als die Einteilung in Sativa und Indica. Limonen macht zitrisch, Myrcen erdig, Caryophyllen pfeffrig. Die Sativa-Indica-Angabe bleibt vor allem für den Anbau nützlich, weil sie etwas über Höhe und Blütezeit sagt.
Und der Punkt, der beim Kauf am meisten hilft: Orientiere dich an den Angaben, nicht am Namen. Ausgewiesener Gehalt, Terpenprofil und Laboranalyse sind überprüfbar, ein bekannter Sortenname ist es nicht.
Häufige Fragen zu Cannabis Sorten
Wie viele Cannabis Sorten gibt es?
Eine belastbare Zahl gibt es nicht. Je nach Quelle werden mehrere hundert bis über tausend benannte Genetiken gezählt, weil Sortennamen weder geschützt noch zentral registriert sind.
Was sind die großen Sortenfamilien?
Haze, Kush, Skunk, Cheese, Diesel und die neueren Dessert-Sorten wie Cookies und Gelato. Dazu kommen Purple-Varianten, die sich über die Färbung definieren.
Was sind Landrassen?
Populationen, die über lange Zeit in einer Region gewachsen sind und sich an das dortige Klima angepasst haben. Sie sind der genetische Ausgangspunkt aller modernen Sorten.
Woran erkenne ich eine Haze-Sorte?
Am zitrisch-würzigen bis weihrauchartigen Aroma, am hohen Wuchs und an der längeren Blütezeit. Die Blüten sind eher luftig als steinhart.
Woran erkenne ich eine Kush-Sorte?
Am erdig-würzigen Aroma mit holzigen Noten, an kompaktem Wuchs, breiten Blättern und dichten, harzreichen Blüten.
Was ist der Unterschied zwischen Skunk und Cheese?
Cheese ist eine Abzweigung aus Skunk, entstanden in Großbritannien. Der Geruch ist scharf, säuerlich und käsig, während klassische Skunk-Profile süßlich-scharf sind.
Warum heißen Diesel-Sorten so?
Wegen des scharfen, treibstoffartigen Aromas. Sour Diesel ist der bekannteste Vertreter, die genaue Abstammung wird in der Szene bis heute diskutiert.
Warum sind manche Sorten violett?
Wegen Anthocyanen, also Pflanzenfarbstoffen, die auch Rotkohl und Blaubeeren färben. Kühle Nachttemperaturen in der Spätblüte verstärken die Färbung.
Sind violette Blüten besser?
Nein. Die Farbe ist ein optisches Merkmal ohne Aussage über Gehalt, Aroma oder Qualität. Eine grüne Blüte kann besser sein als eine violette.
Was sind Terpene?
Die Aromastoffe der Pflanze. Sie entscheiden, ob eine Sorte zitrisch, erdig, pfeffrig oder süß riecht. Limonen macht zitrisch, Myrcen erdig, Caryophyllen pfeffrig.
Ist die Einteilung in Sativa und Indica noch aussagekräftig?
Für den Anbau ja, weil sie etwas über Wuchshöhe und Blütezeit sagt. Für den Charakter einer Sorte ist das Terpenprofil aussagekräftiger, weil fast alles im Handel gekreuzt ist.
Warum haben 2 Sorten mit demselben Namen unterschiedliche Eigenschaften?
Weil Sortennamen nicht geschützt sind. Verschiedene Betriebe verwenden dieselbe Bezeichnung für unterschiedliche Genetiken, oder Selektionen driften über Jahre auseinander.
Woran orientiere ich mich beim Kauf?
Am ausgewiesenen Gehalt, am Terpenprofil, an Angaben zu Wuchs und Blütezeit und an einer Laboranalyse. Diese Angaben sind überprüfbar, ein Sortenname ist es nicht.
Gibt es CBD Blüten in denselben Sorten?
Ja. Die Familien gelten für beides. Eine Amnesia Haze als CBD Blüte hat dasselbe zitrisch-würzige Profil, dominierend ist aber CBD statt THC.
Welche Sorte eignet sich für den ersten Eigenanbau?
Eine robuste autoflowering Genetik. Sie bleibt kompakt, braucht keine Lichtumstellung und ist nach 10 bis 12 Wochen durch.
Gibt es eine Altersbeschränkung?
Ja. Abgabe und Konsum ausschließlich ab 18 Jahren.
Quellen und weiterführende Informationen
- Bundesinstitut für Risikobewertung, Bewertungen zu Cannabidiol und Hanfprodukten: bfr.bund.de
- Bundesministerium für Gesundheit, Informationen zum Konsumcannabisgesetz: bundesgesundheitsministerium.de
- Julius Kühn-Institut, Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen: julius-kuehn.de
Stand der Recherche: September 2026. Angaben zur Abstammung einzelner Sorten geben den in der Fachwelt verbreiteten Kenntnisstand wieder und sind bei mehreren Linien nicht abschließend belegt. CBD-Produkte sind Aromaprodukte für Erwachsene ab 18 Jahren und keine Arzneimittel. Diese Informationen ersetzen keine Rechts- oder Gesundheitsberatung im Einzelfall.





